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Klima

KLIMA UND WETTER
Klima der Hohen-Tatra

In der Hohen-Tatra greifen die kalten kontinentalen Einflüsse durch, weil wegen der Lage nicht vor den kalten Nordwind Geschütz ist. Dies gilt nicht für die auf der Südseite liegenden Kurorte, da genau diese hohen Felsen vor den kalten Strömungen schützten.


In 1000 Meter über dem Meeresspiegel dauert der Winter fast ein halbes Jahr, vom November bis April. In den Talkessel, Felsspalten liegt sogar im August noch Schnee. Bei Abkühlung in 2000 Meter ist Schneefall auch im Sommer nicht auszuschließen.
Bei frostigem, klarem Wetter, ist die so genannte Temperatur Inversion eine typische Erscheinung. Wonach die Temperatur mit dem Höhenmeter steigt. Die kalte Luft strömt in die Bergtäler und erzeugt ein kaltes, trübes Wetter mit Nebel, wobei in den Berggipfeln die Sonne scheint und es wärmer ist.


Das unbeständige Wetter ist für das ganze Jahr typisch. Der Frühling fängt im Mai an. Der Sommer dauert von Juni bis August mit örtlichen Stürmen und häufigem Juniregen. Das Ende des Sommers und des Herbstes zeichnet sich mit ihrem ausgewogenem Wetter aus. Die Niederschlagsmenge ist in den Sommermonaten Juni, Juli am größten, im Winter am niedrigsten. Die Tatraregion ist die kälteste Region der Slowakei. Im Allgemeinem kann man sagen, dass die Lufttemperatur im Verhältnis zu den Höhenmetern über dem Meeresspiegel sinkt. Die kältesten Orte sind die Bergspitzen, die wärmsten die Täler. Durchschnittlich aller 100 Meter sinkt die Temperatur um 0,6 °C. Die Slowakei hat 87 Wetterstationen, wobei auf der Lomnicer Höhe (2635 m) die niedrigste mittlere Jahrestemperatur die niedrigste ist. Der kälteste Monat ist der Januar, als Wärmste zählt der Juli.


Wie in den Hochgebirgen, so in der Tatra, kann man die Jahreszeitenveränderungen mit zunehmender Höhe am spätesten vernehmen. Zwischen den kahlen Felsengipfel ist der Winter am längsten und es ist nicht kühn zu behaupten, es gibt hier keinen richtigen Sommer. Der Bereich der Tatra ist nicht nur in der Temperatur, sondern auch in seinem Niederschlägen extrem. Die Menge und Häufigkeit verändert sich mit den Höhenmetern und der Bestrahlung der Berghänge. Im Allgemeinem gilt hier auch; mit der Höhe über dem Meeresspiegel steigt auch die Niederschlagsmenge. Die Hohe-Tatra bekommt den meisten Regen und Schnee ab. Die niederschlagsreichsten sind hier in dem Groß-Tarbacher-Taal, unter dem Mittlerem-Gebirge und an der Lang-See-Hütte. Kennzeichnend für die Tatra ist die Unberechenbarkeit. Obwohl wir heutzutage sehr genaue Vorhersagen bekommen, doch im Gegensatz zu dem können sich die atmosphärischen Verhältnisse innerhalb einiger Minuten ändern. Dieses Phänomen kann man Hauptsächlich im Sommer beobachten, wo der sonnige Vormittag zum regnerischen Nachmittag wird.


Mit beständigem Wetter kann man im Herbst rechnen. Zwischen ende September und Anfang Oktober ist die Jahreszeit, in dem man einige längere Wanderungen planen kann, aber hier darf man nicht die frühe Dämmerung vergessen. Das Winter- und Sommerwetter hat entscheidenden Einfluss auf die Sonnenstunden in den Gebirgen. Der winterliche Temperaturumkehr an den Tatragipfeln bewirkt, das es dort mehr Sonnenschein gibt als unten in den Tälern. Im Sommer ist dies umgekehrt. Oft hüllen die Luftströme die Gipfel in Wolken, dies erschwert die Orientierung, da die nebelartigen Gebilde die Sicht einschränken.


Wenn wir alles in Betracht nehmen, kann man sagen, dass in Gegensatz zu dem unbeständigen Wetter der Hohe-Tatra, sich hervorragend eignet für das Heilen, der Heilung, dem Sport, der Entspannung und wegen der guten Luft und der wunderbaren Landschaft kann man in ganzem Jahr viel Verkehr auf den Wanderwegen erleben.


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Am: 2008/09/29 Webmaster



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