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Groß-Schlagendorf

Route:

Tarajka (1284 m)

auf der Magistrale

die Kreuzung des blauen Wanderweges

Schlagendorfer Kuppe (Strbavy hreben

Königsnase (slavkovsky nos: 2272 m)

Groß-Schlagendorfer-Gipfel (Slavkovsky stít: 2452 m)


Beschreibung als PDF

Der Nagyszaloker-Gipfel ist relativ einfach zu erreichen, darum ist es in den kreisen der Touristen sehr populär, so ist der am meisten besuchten Tatraer Gipfel. Der Abstieg vom Gipfel kann nur auf dem selben Wege passieren wo man hinaufgegangen ist. Bis zum Tarajka kann man mit dem in der Richtung Ótátrafüred fahrenden Bergbahn den ersten Teil der strecke ablegen. Der Tarajka ist nichts anderes als aus der Nagyszaloker-Gipfel herausragender Kamm. Hier ist die Obere Station der Bergbahn, der Anfang der Tatrafüreder Ausflüge. Von hier kann man unvergessene Wanderungen starten zu den in der nähe liegenden Tarbacher Wasserfall (Studenovodské vodopády), zum Schlesischen Haus (Sliezsky dom), und in die nahe legenden Täler und Berggipfel. Seine Popularität steigert es auch das man von hier aus alle Gipfel der Hohen-Tatra ereichen kann. Nebenbei ist Tarajka Ótátrafüreder Skizentrum. Sehenswert ist die abfahrt auf der Rodelbahn nach Ótátrafüred. Im Sommer wird auf dem steilen Asphalt der Straße Faradrennen veranstaltet und ist ein Teil des beliebten Slowakischen Rundfahrt.


Das interessanteste ist von der Tarajka aus gestartete Ganztagestour zum Nagyszálóker-Gipfel. In der Vergangenheit sind die Bergsteiger von der südlichen Seite aus gestartet. In dem letzten Jahrhundert, auf Initiative Miksa Weisz, eines Ótátrafüreder Beamten wurde ein neuer Wanderweg gebaut, der auf dem Bergkamm verläuft. Start ist der Tarajka dann auf der Magistrale (roter Markierung) bei der ersten Kreuzung auf den etwas steileren (blau markiertem) Weg kommen. Der Pfad verlässt unmittelbar bei dem Nagyszálóker Aussichtsturm (1531m) den Wald. Auf dem Gipfel der Nagyszálók wurde Anfang der 20. Jahrhundert ein Aussichtsturm errichtet. Hieraus kann man das ganze Nagy-Tarpataki-Tal einsehen. Diesen nennt man auch Miksa-Aussichtspunkt, zu Ehren von Miksa Weisz. Hieraus steigt der Weg in Serpentinenhinauf, zuerst auf der südlichen Seite, dann auf der so genannten Csorbás Kamm. Von dem Wanderweg aus kann man die beiden Gipfel einsehen, dadurch sind erkennbar die unterschiedlichen Kämme. Der in den Süden zeigende, fast ungeteilte, mit zusammenhängendem Schutt bedeckter Berghang ist im Kontrast mit dem steilen Schluchten, geteilten Klüften, Türmen der Nordseite, die steil herabfallen in das Nagy-Tarpataki-Tal. Dieses asymmetrische der Gipfel ist auf die eiszeitliche Gletscheraktivität zurückzuführen.


Die Hauptspitze ist die Königsnase (2272m). Nach der Tradition ist sogar Matyás Hunyadi bei der Gämsenjagt hier hoch hinauf gekommen. Seit dem wird dieser Gipfel so genannt.
Der Weg nach oben führt rechts der „Nase“ vorbei und läuft mit Serpentinen zum Nagyszálóker-Gipfel hinauf. Die auffällig runde Spitze gehört zu den am ersten bestiegenen Berggipfel der Hohen-Tatra. Die winterliche Erklimmung ist schon 15. Januar 1873 von Ede Blásy unter der Führung von Jakab Gellhof.


Geschichte, Sagen, Legenden

Die ausgedehnte Aussichtplatte wurde am 16. Juli 1664 von Sen. György Buchholtz und seinen Freunden bestiegen. 1908 wurde der so genannte Weisz-Weg eröffnet, dadurch war der Gipfel leichter zu besteigen. Anfang des Jahrhunderts gab es Pläne eine Schwebebahn zu errichten, die aber dann der Lomnicer Gipfel bekam.

Von dem Nagyszálóker Gipfel gab es aus der zweiten hälfte des 19. Jahrhunderts berichte, wonach einer Naturkatastrophe der Gipfel 200-300 m kleiner wurde. Dieses abstürzen der Spitze könnte ein Erdbeben verursacht haben, der angeblich am 6. August 1662 zugeschlagen hat in der Szepesség. Diese nicht wissenschaftlich begründete Katastrophe wird mit der Runden Gipfel argumentiert deshalb fehlt die Spitze. Das die Spitze, der bis dahin Höchsten Gipfel der Hohen-Tatra, herab gefallen und dessen Überreste auf der Südseite den heute zusehenden Schutt Auffängt. Der Rozvaliny Brocken soll damals bei dem Erdbeben fast bis nach Ótátrafüred gerollt sein. Die Tatrakenner haben nach den alten historischen Quellen und geomorphologischen Untersuchungen dafür keinen Beweis gefunden.




Am: 2008/09/29 Stefan Braun (Übersetzung)



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