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Solisko

Route:

Csorbasee

Schleierwasserfall

Lorenz Pass

Furkota Gipfel

Furkota Tal

Csorbasee


Für die Tour

erforderliche Zeit: 7 Stunden


Beschreibung als PDF

Der Csorbasee (Strbske Pleso) ist das Lieblingsziel unter den Tatratouristen, zum Wandern oder nur Spazieren.

Die vor uns liegende Tour zeigt viele auf die Tatra spezifische Attraktionen.


Der Eingang zum Milnyica Tal ist das „Land der Träume“. Daneben hebt sich der Szoliszko-Rücken und zwischen dem Bastei-Rücken klemmt sich ein Tal mit dem gelb markierter Pfad. Darin liegt das sechs Kilometer lange, nicht verzweigte, ausdrucksvoll getreppte Gletschertal. In das Milnyica und dem benachbartem Furkota Tal, diese liegen in der nähe des Csorbasee, gab es lange zeit kein Weg. Diesen konnte man bisher nur von den Hirten und Jägern ausgetrampelten Pfaden nähern. Nur 1899 hat der damalige Besitzer des Mlinyica Tales, József Szentiványi einen bequemen Wanderweg erbauen lassen. Dieser Weg endete unter dem Schleierwasserfall, der von dem Csorbasee – aus 2km Entfernung- als weißer Streifen auf dem Grauen Felsen sich kennzeichnete. Die Höhe des Stufigen Wasserfalles ist 25m. Am schönsten und riesigstem ist er ende des Frühlings und Anfang des Sommers. Im März fließen nur 54l Wasser, im Juli sind es 880l die rauschend hinabstürzen. Besonders ist das im oberen Teil des Wasserfalles das Wasser gebrochen wird und dadurch es als Schleier über diesen hinabregnet. Der Weg vom Schleierwasserfall bis zu dem Lorenz-Pass wurde 1935 gebaut, dadurch war das Tal von Touristen verschont. Das Tal hat seinen Namen von dessen Bach Milnyica, über dem Wasserfall auf dem Milnyica Terrasse liegt der ständig kleiner werdende Szkoksee. Nach ein Paar Jahrzehnten ist es von drei Hektar Fläche auf einen geschrumpft. Die höher gelegenen Terrassen sind reicher mit Seen bestückt. Das flächenmäßig kleine Bullenauge.


Der Name erinnert uns an die Strber Hirten die Ihre Herden hier getränkt haben. Weiter oben treffen sich die Gämsenseen aber es fehlen die slowakischen Namen für Steinbock. Auf 2105 m liegt der höchste See der Döllersee. Die Schwierigste Strecke der Tour beginnt am Szentiványer See. Der Wanderweg führt Kurvenreich Hoch hinauf auf den Lorenz-Pass. Die anspruchsvolle Strecke wird erschwert durch Sommer-Schneefelder, deshalb ist es nicht ratsam den Rückweg wieder hier zu nehmen. Der Lorenz-Pass mit 2314 m ist der am höchsten liegender, mit Wanderweg ausgestatteter Pass der Tatra. Von hier erblickt man die Täler Furkota und Milnyica. Der Weg führt mit kurzem Kurven hinab, die riesiges Geröll umwandern. Die Mutigen unter uns können auf den Furkota Gipfel klettern, der kaum paar hundert Meter von hier entfernt ist, von hier aus hat man eine ausgezeichnete Aussicht auf die Hohe-Tatra und auf die Polnische Tiefebene. Die strecke von Pass bis zum Gipfel ist kein ausgewiesener Wanderweg, daher nur auf eigene Gefahr, aber wegen der Aussicht lohnt es sich! Zurück zum Pass unser Weg führt jetzt in das Furkota Tal hinein. Dieser ist das östlichste Tal der Hohen-Tatra, sein Wasser läuft über der Vág und Donau in das Schwarze Meer, das Wasser der Milnyica Tales führt der Poprád und Visztula in die Ostsee. Die Weiße-Vág entsteht aus dem Furkota Bach und aus dem benachbartem Vázsecer Tal entspringendem Zlomisko Bach. Das Furkota Tal machen seine Seen attraktiv. Die zwei größten Seen sind die Wahlenbergseen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese nach dem berühmten Swedischen Wissenschaftler Göran Wahlenberg, der zu dieser Ehre 1813 gelangt ist als er erfolgreiche botanische Untersuchungen in der Tatra gemacht hat. Der Obere-Wahlenbergsee mit seinem 2158 m.


Über dem Meeresspiegel ist der zweit höchster, dauerhafter See in der Tatra. Der Obere- Wahlenbergsee ist an 300 Tagen des Jahres mit einer Eisschicht belegt, wobei der Untere- Wahlenbergsee nur 180 Tage. Der Wanderweg läuft auf der linken Seite der Seen. Die entgegen gesetzte Seite des Tales zeigt den auskragenden und ausbrechenden Kamm des Osztra auf 2350m. Die Höhe des Kammes ist unterschiedlich wegen den spitzen Gipfel und deren Einkerbungen. Auffallend ist der Gamsturm deren fuß in den Oberen-Wahlenbergsee läuft und dadurch uns so erscheint als würde er in den See tauchen. Nach den Terrassen läuft der Pfad auf der linken Seite des Furkota Tales. Hier kann man auch das Raunen des Baches noch hören so bekam dieses Tal seinen Namen. Nur der untere Teil des Weges in 1600m, ist im Schatten eines Fichtenwaldes an der oberen Waldgrenze. In dem Wald Gibt es auch Zirbe, dieser Baum ist nur hier in dieser Menge vorhanden. Die Besucher verlassen das Furkota Tale auf dem Hauptwanderweg nach Strbské Plesora. Weitere Möglichkeit ist auf dem Blauen Pfad links in der Bergkieferregion zur Szoliszkóer Berghütte. Bei dem Csorbasee gibt es noch eine leichtere Tour. Auf der Süd-Ost Seite des Szoliszkó befindet sich eine Skipiste mit einem Skilift seit 1943, die erste Liftanlage der Tatra. An der oberen Station in 1840m befindet sich die Szoliszkó-Berghütte. Ab hier auf dem rot markiertem Pfad führt zum Vorderem-Szoliszkó (2093). Auf dem höchsten Punkt des Szoliszkórückens führt ein kurviger Weg der eine Stunde dauert. Zurück zum Csorbasee gelangt man auf diesem Wege. Mit einem kleinem Umweg kann man auch durch das Furkota Tal zurück Wandern. Angenehmes Wandern an Alle!




Am: 2008/09/29 Stefan Braun (Übersetzung)



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